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Exkursion zur KZ Gedenkstätte Dachau

30. November 2017
dachau201702.jpg Wir, die Klassenstufe 10, besuchten am Dienstag den 28. November die KZ-Gedenkstätte in Dachau. Nach einer 3 stündigen Busfahrt kamen wir dort an. Aufgeteilt auf die drei Klassen erhielt jede Gruppe einen Guide.

Während der 2 ½ stündigen Führung wurden uns zuerst die Verhaltensregeln erläutert und ein paar Hauptfakten über das Gelände vermittelt, danach wurden wir durch das Eingangstor des Konzentrationslagers geführt, auf dem sarkastisch stand „Arbeit macht frei“. Auf dem dahinterliegenden, weitläufigen sogenannten Appellplatz, informierte unser Guide uns über die damaligen strengen und widersprüchlichen Regeln.

Auf dem Weg in das Museum kamen wir an zwei Kunstwerken vorbei, das eine zeigte ca. 7 Personen, welche tot in einer Art Stacheldraht hingen, dies unterstrich zusätzlich die Dramatik des Platzes.

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dachau201713.jpg Nach dem wir das Museum besichtigt hatten, gingen wir zu dem Bunker, in welchem der Widerstandskämpfer Georg Elser 5 Jahre verbrachte, bevor er zu Kriegsende doch noch von der SS ermordet wurde.
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Anschließend besichtigten wir die nachgebauten Holzbaracken, also die Schlaf- und Aufenthaltsräume der Häftlinge. Mittlerweile stehen nur noch zwei der Unterkünfte, doch zu Kriegsende existierten 34 von ihnen. Jede war 100 m lang und 10 m breit. dachau201725.jpg
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Zuletzt waren wir im Krematorium. Dort ist eine Statue aufgestellt, die den Namen „der unbekannte Häftling“ trägt, auf dem Sockel steht geschrieben: "Den Toten zur Ehr, den Lebenden zur Mahnung". Um das Gelände herum steht noch heute ein Zaun. Früher war es ein unter Strom gestellter Stacheldraht, vor ihm ein Graben und dazwischen lag ein gespannter Stacheldraht auf dem Boden. Alles in allem war es ein sehr bewegender und interessanter Einblick in einen unfassbaren Teil der deutschen Geschichte.

Text: Lili, 10a

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