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Exkursion der Kl. 10 zur KZ-Gedenkstätte in Dachau

09. November 2018

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Unsere Exkursion im Rahmen des Fachs Geschichte zur KZ-Gedenkstätte Dachau startete schon früh, sodass wir um zehn Uhr in Dachau ankamen. Wir haben uns dort in zwei Gruppen aufgeteilt und bekamen vom jeweiligen Experten ein kleine Einführung zu dem Rundgang, an dem wir teilnahmen. Nachdem wir durch das Eingangstor, auf dem zynisch „Arbeit macht frei" zu lesen ist, auf den Exerzierplatz kamen, wurde uns der Alltag und die Gewohnheiten der damaligen Insassen des Konzentrationslagers beschrieben.

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Anschließend haben wir die Wohnbaracken, welche nicht im Original, sondern als Rekonstruktion zu sehen sind, besichtigt. Danach sind wir durch das Wirtschaftsgebäude gegangen, wo eine Ausstellung über das KZ stattfindet. Als nächstes wurden wir durch den Bunker, das Gefängnis und die Folteranstalt des damaligen Konzentrationslagers geführt. Die Foltermethoden, die oft als unsinnige Strafen getarnt waren, waren sehr brutal und führten häufig zum Tode. Als letztes haben wir das Krematorium besichtigt.

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Das Krematorium war für mich (uns) besonders verstörend und schlimm, da hier die meisten der über 40.000 Toten auf Leichenbergen gelagert und verbrannt wurden.

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Auf dem Gelände des Krematoriums sahen wir das Denkmal „Der unbekannte Häftling", der Sockel trägt die Inschrift: „Den Toten zur Ehr, den Lebenden zur Mahnung"; dies bildete den passenden Abschluss unserer Führung.


Nach der Führung haben wir um ca.13:30 die Gedenkstätte mit bedrückten Gefühlen und einem Kloß im Hals verlassen und sind nach Hause gefahren.

(geschrieben von einem Schüler der 10b)

 



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