THR-Achtklässler erkunden die Synagoge in Stuttgart

Menora und Mesusa, Kippa und Thoraschrein – die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen tauchten ein in die Welt der jüdischen Gegenstände und Rituale, in Informationen über die jüdische Religion und zur Synagoge, die in der Reichsprogrammnacht 1938 auch zerstört und später an dieser Stelle wieder neu aufgebaut wurde.

In einer sehr guten Führung wurde viel gezeigt und erklärt, und auch die Zeit für eigene Fragen kam nicht zu kurz. Es wurde gestaunt und betrachtet, überlegt und nachgefragt, Wissen erweitert und zum Nachdenken angeregt. Neben dem Vermitteln von Wissenszuwachs verfolgte der Führer Avi Palvari den Wunsch, dass man andere Religionen und Kulturen kennen- und respektieren lernt, auch wenn manches fremd und unvertraut wirkt. Vieles von dem Gesehenen kann nun im Unterricht vertieft werden und wird sicher mit mehr Interesse verfolgt, da eine ganz andere Beziehung durch den Besuch vor Ort entstanden ist.

 

Besuch in der Synagoge in Stuttgart